Ein Wort zur Schweigepflicht

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer sozialpsychiatrischen Praxis tauschen sich regelmäßig aus, um alle Informationen und Befunde zusammenzuführen, um so die bestmögliche Diagnostik und Therapieplanung gewährleisten zu können.

Gegenüber Außenstehenden unterliegen alle Mitarbeiter des Teams der ärztlichen Schweigepflicht.

Diese umfasst ALLE Informationen, die Sie uns geben oder die wir auf anderem Wege erhalten.

Ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis dürfen und werden wir diese Informationen nicht weitergeben.

Auch Behörden wie das Jugendamt, die Schule oder ein Gericht können Informationen von uns nur dann erhalten, wenn Sie dazu Ihr Einverständnis erklären. Dieses Einverständnis kann sich auch auf Teile der Informationen beschränken und kann jederzeit wieder zurückgezogen werden.

Einzig in Fällen, in denen wir eine Gefahr für Leib und Leben (Selbst- oder Fremdgefährdung) sehen, sind wir von der Schweigepflicht befreit.

Ein Wort zur Einverständniserklärung bei getrennt lebenden Eltern

In unsere Praxis kommen Kinder in unterschiedlichen Lebenssituationen. Wenn die Eltern getrennt leben und ein gemeinsames Sorgerecht besteht, kommt oftmals nur ein Elternteil zur Erstvorstellung.

In diesen Fällen ist es zwingend notwendig, dass der andere, sorgeberechtigte Elternteil schriftlich sein Einverständnis zur Untersuchung und gegebenenfalls auch zur Therapie erteilt. Eine entsprechende Vorlage finden Sie hier. Wir benötigen die Einverständniserklärung zum Ersttermin, da wir sonst ihr Kind nicht kennenlernen dürfen. Bitte denken Sie daran!

Idealerweise nimmt das getrennt lebende Elternteil natürlich am Erst- und/oder Befundgespräch teil!

Auslandsreisen mit Medikamenten

Nimmt Ihr Kind Medikamente und Sie planen eine Auslandsreise, besprechen Sie dies mit uns. Es könnte eine ärztliche Bescheinigung erforderlich sein. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.